Leistungen in der Augenheilkunde

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Sehtest für Kraftfahrer

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Gutachten (Führerschein, Sportboot u.a.)

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Check für Autofahrer

Beeinträchtigtes Sehvermögen – eine unterschätzte Gefahr im Straßenverkehr

Jeder Autofahrer ist für die Sicherheit im Straßenverkehr selbst verantwortlich.

Notwendige Voraussetzung für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr ist ein optimales Sehvermögen.
90% aller Informationen aus dem Straßenverkehr leiten unsere Augen an das Gehirn weiter, damit wir schnell reagieren, richtig bremsen, ausweichen oder abbiegen können.

Den Führerschein erwirbt man in der Regel in jungen Jahren, und die im Sehtest geprüften Voraussetzungen (eine Tagessehschärfe von mindestens 70% auf beiden Augen) erfüllt fast jeder. Wir vertrauen darauf, dass es immer so bleibt. Aber mit zunehmendem Alter, etwa ab 40 Jahren, schleichen sich langsam und meist unbemerkt Sehmängel ein; und das betrifft nahezu alle verkehrsrelevanten Sehfunktionen.

In besonderem Maße gilt dies für das Sehvermögen in der Dämmerung und die Blendungsempfindlichkeit. Durch eine altersbedingte Eintrübung der optischen Medien des Auges, speziell der Linsen, entsteht Streulicht im Auge und damit vermindert sich der Kontrast der Netzhautbilder. Dies hat zur Folge, dass Objekte mit mäßigem oder schlechtem Kontrast, wie sie im Straßenverkehr häufig vorkommen, noch schlechter erkannt werden können, als dies bei normaler Sehtüchtigkeit der Fall ist.

Aber auch (meist) krankheitsbedingte Einschränkungen des Gesichtsfeldes werden von den Autofahrern nicht oder erst zu spät bewusst zur Kenntnis genommen, solange noch eine brauchbare zentrale Sehschärfe vorhanden ist. Hier liegen die Ursachen dafür, dass, wie die Unfallstatistiken zeigen, ältere Kraftfahrer in komplexen Verkehrssituationen und bei ungünstigen Beleuchtungsverhältnissen in Probleme geraten.

Im Gegensatz zu den vom Gesetz vorgeschriebenen turnusgemäßen Pflichtprüfungen für die Inhaber höherer Führerscheinklassen (überwiegend Berufskraftfahrer) wird ein obligatorischer Wiederholungssehtest für die Inhaber einer Fahrerlaubnis für Personenwagen oder Motorräder in der EU und damit auch in Deutschland nicht verlangt.

Damit wird an die Einsicht der Bürger appelliert und dem Verantwortungsbewusstsein des mündigen Verkehrsteilnehmers gegenüber staatlicher Bevormundung der Vorzug gegeben.
Deshalb: Ergreifen Sie selbst die Initiative und lassen Sie sich in regelmäßigen Abständen vorsorglich von Ihrem Augenarzt auf die Verkehrstauglichkeit Ihrer Augen untersuchen!

Der Staat zwingt Sie, Ihr Fahrzeug in regelmäßigen Abständen dem TÜV vorzustellen. Mindestens so wichtig wie die Bremsen Ihres Autos ist für die Sicherheit im Straßenverkehr Ihr Sehvermögen. Um unnötige Risiken zu vermeiden, rät auch der ADAC (in Heft 10, Oktober 2000):

  • Lassen Sie alle fünf Jahre Ihre Augen checken, ab dem 45. Lebensjahr alle 2 und ab dem 60. jedes Jahr.
  • Gehen Sie zu einem Augenarzt. Er kann feststellen, ob Ihr Gesichtsfeld in Ordnung ist und die Augen gesund sind.

Worin besteht der “Augen-TÜV” und was können Sie von Ihrem Augenarzt erwarten?

Angeboten wird:

  • Eine Untersuchung aller Abschnitte der Augen
  • Eine Prüfung der Sehschärfe unter Tageslichtbedingungen, einschließlich Kontrolle ggf. für den Straßenverkehr benutzter Brillen und, falls erforderlich Korrektur einer nicht optimal ausgeglichenen Fehlsichtigkeit
  • Eine Untersuchung der Zusammenarbeit beider Augen
  • Eine Untersuchung des Gesichtsfeldes beider Augen
  • Eine Untersuchung des Dämmerungssehens ohne und mit Blendung
  • Eine Untersuchung, ob eine sogenannte Nachtkurzsichtigkeit besteht und eine zusätzliche Brille für den nächtlichen Straßenverkehr erforderlich ist.
  • Eine individuelle Beratung zu allen Fragen der Verkehrstauglichkeit unter Tages-, Dämmerungs- und Nachtbedingungen mit Berücksichtigung der bei Ihnen geprüften Blendungsempfindlichkeit
  • Ein orientierender Vergleich mit den Ergebnissen und der Leistungsfähigkeit anderer Autofahrer Ihres Alters.
  • Eine Verbesserung des vom Straßenverkehr geforderten Sehvermögens mit allen dem Augenarzt zur Verfügung stehenden Möglichkeiten.

Mit einer zusätzlichen Untersuchung können Sie Antwort auf die Frage erhalten:

  • Bin ich farbentüchtig?

Die Erhebung und Auswertung der Befunde wie die individuelle Beratung erfolgen unter dem zuverlässigen Schutz der ärztlichen Schweigepflicht. Die Untersuchungsergebnisse werden nur Ihnen persönlich zur Verfügung gestellt. Das gilt selbstverständlich auch für die vom Augenarzt erteilten Ratschläge und Empfehlungen für Ihr Verhalten bei ungünstigen Sehbedingungen.

Alle Experten sind sich darin einig: Die individuelle Aufklärung des einzelnen Fahrers über die Leistungen und Grenzen seines Sehvermögens im Straßenverkehr ist der wirkungsvollste Beitrag, ihm die persönliche Mobilität bis in hohe Alter zu erhalten, ohne die allgemeine Verkehrssicherheit zu gefährden.

Nehmen Sie das Angebot im Interesse Ihres eigenen Schutzes und der Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer in Anspruch und vertrauen Sie Ihrem Augenarzt. Nur er kann feststellen, ob Ihre Augen gesund sind. Er allein kann alle für den Straßenverkehr wichtigen Sehfunktionen untersuchen, nötigenfalls Hilfe zu deren Verbesserung anbieten und Sie kompetent beraten.


Facharztcheck bei fehlenden Beschwerden

Wir bieten ihnen die Möglichkeit der Überprüfung aller gewünschten Augenabschnitte und Funktionen, auch wenn keine Krankheitszeichen vorliegen. Da derartige Leistungen ab dem 18. Lebensjahr als individuelle Vorsorge gelten, werden sie nicht von den gesetzlichen Krankenkassen getragen.

Sprechen Sie uns an. Wir finden die individuelle Lösung.


Glaukomfrüherkennung

Liebe Patientin, lieber Patient,

diese Praxis beteiligt sich an der bundesweiten augenärztlichen Initiative zur

Früherkennung des Grünen Stars.

Der Grüne Star (Glaukom) ist eine Erkrankung der Augen, die rund 2,4 % der Gesamtbevölkerung ab dem 40. Lebensjahr befällt und deren Häufigkeit auf über 7% im höheren Alter steigt. Rund 800.000 Glaukom-Patienten gibt es in Deutschland, bei etwa 3 Millionen liegt eine Vorstufe dieser Erkrankung vor.

Was ist ein Glaukom?

Es handelt sich um einen langsam fortschreitenden Sehnervenschwund mit Verfall des Gesichtsfeldes, oft - aber bei weitem nicht immer - verbunden mit einer krankhaften Erhöhung des Augeninnendruckes. Der Glaukom-Kranke bemerkt die schleichende Einschränkung des Sehvermögens meist erst dann, wenn es (fast) zu spät ist. Eine rechtzeitige, das heißt so früh wie möglich einsetzende Behandlung kann einen irreparablen Schaden verhindern.

Was bedeutet Glaukom-Vorsorge? Was können Sie davon erwarten?

Der Augenarzt nimmt eine gezielte Untersuchung der Sehnerven vor und bewertet sie zusammen mit den Ergebnissen der Augeninnendruckmessung.

Dann kann er Ihnen eine der folgenden Auskünfte geben:

  • Ihre Augen sind nicht am Glaukom erkrankt. Die Glaukomvorsorge sollte in 2 Jahren wiederholt werden. Sind Sie älter als 50, sollte jährlich kontrolliert werden.
  • Ihre Augen zeigen keine Anzeichen von Glaukom. Zur Sicherheit sind jedoch weiterführende diagnostische Maßnahmen oder auch kurzfristige Kontrollen angezeigt.
  • Ein bisher unentdecktes Glaukom bzw. eine Frühform davon muss behandelt werden. Dies geschieht in der Regel medikamentös.

Wer trägt die Kosten?

Anders als bei der Krebsfrüherkennung, die von den Krankenkassen bezahlt wird gehört die Untersuchung zur Früherkennung des Glaukoms leider nicht zu den gesetzlichen Vorsorgeleistungen. Dafür bezahlen Sie privat ein maßvolles Honorar an Ihre(n) Augenärztin/Augenarzt.

Unabhängig davon werden alle Patientinnen und Patienten, die sich bisher wegen eines Grünen Stars oder eines Verdachts auf Glaukom in Behandlung oder Kontrolle befanden oder für ein Glaukom typische Symptome oder Befunde aufweisen, unverändert zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse untersucht bzw. behandelt.

Alle weiteren hierzu notwendigen Maßnahmen des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen zur Abklärung und/oder Behandlung werden voll und ganz von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Vervollständigen Sie Ihren Vorsorge-Check. Es lohnt sich für Sie in jedem Falle.

Haben Sie weitere Fragen? Wir beantworten sie gerne.


Netzhautvorsorge bei Kurzsichtigkeit

Wenn bei Ihnen eine Kurzsichtigkeit von über 2 Dioptrien besteht, existiert statistisch ein höheres Risiko für das Auftreten einer Netzhautablösung.

Schon lange vor der eigentlichen Netzhautablösung treten bei einem Teil der Betroffenen Veränderungen in der äußeren Netzhaut (Ablatio- Vorstufen) auf: Das geschieht in erhöhtem Ausmaß bei Kurzsichtigen. Diese Veränderungen können vom Augenarzt frühzeitig erkannt und nötigenfalls vorsorglich behandelt werden. Oft genügt dann eine ambulante Laserbehandlung, um die spätere gefährliche Netzhautablösung und damit den Verlust des Sehens abzuwenden.

Diese Ablatio-Vorstufen in der äußeren Netzhaut lassen sich in der Regel nur bei sehr weiter Pupille erkennen. Dazu werden Ihnen durch Augentropfen die Pupillen erweitert. Dieser Vorgang benötigt mindestens ca. 20-30 Minuten. Hinterher sind Sie für etwa 3-4 Stunden vermehrt geblendet und sehen eventuell vorübergehend unscharf, so dass Sie nicht selbst mit Ihrem Auto nach Hause fahren können.

Werden bei der Netzhautspiegelung Erkrankungen, die weiter abgeklärt oder behandelt werden müssen, festgestellt, übernimmt die dafür erforderlichen Kosten Ihre Gesetzliche Krankenversicherung (z.B. auch für eine Laserbehandlung von Vorstufen einer Netzhautablösung). Zusammen mit der Netzhautspiegelung kann auch eine Glaukomvorsorgeuntersuchung erfolgen, zu der neben der Augenhintergrunduntersuchung eine Augendruckmessung erforderlich ist.


Früherkennung Makulaerkrankung

AMD – was ist das?

Die AMD, zu deren Risikofaktoren auch Rauchen und Bluthochdruck gehören, ist die häufigste Ursache für einen schweren Sehverlust im Alter. Bei dieser Erkrankung werden die Sinneszellen der Netzhaut im Bereich des schärfsten Sehens, der Makula, allmählich zerstört. Anzeichen einer beginnenden schweren Verlaufsform können sich schon im Alltag bemerkbar machen: Gerade Linien wie z. B. die Badezimmerkacheln erscheinen plötzlich verzerrt und gebogen. Im späteren Stadium der Krankheit erscheint ein grauer Fleck in der Mitte des Gesichtsfeldes. Dieser kann sich soweit ausbreiten, dass die Gesichtszüge des Gegenübers nicht mehr erkannt werden – im schlimmsten Fall bleibt nur das äußere Gesichtsfeld erhalten, so dass Lesen, Fernsehen oder Autofahren vielleicht nicht mehr möglich sind. Es besteht die Gefahr, dass ein Großteil der Selbständigkeit im Alltag verloren geht.

Tückische Erkrankung

Die AMD verursacht keine Schmerzen. Das Tückische: Meist ist anfangs nur ein Auge betroffen, was dazu führt, dass das gesunde Auge die fehlende Sehleistung ausgleicht. Dadurch fallen Einschränkungen im Sehvermögen oft zu spät auf und die Erkrankung wird erst bemerkt, wenn auch das zweite Auge betroffen ist. Bereits entstandene Schäden sind dann nicht mehr rückgängig zu machen.

Früherkennung kann Sehfähigkeit erhalten

Je früher die AMD erkannt wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, sie aufzuhalten. Die Diagnose sollte im Idealfall bereits erfolgen, wenn noch gar keine Symptome wie verzerrtes Sehen bestehen. Wird die Erkrankung in diesem frühen Stadium erkannt, dann bestehen bessere Chancen, Ihre Sehfähigkeit zu erhalten. Bei einer Früherkennungsuntersuchung kann Ihr Augenarzt durch die gezielte Untersuchung des Augenhintergrundes feststellen, ob Veränderungen in der Netzhaut vorliegen. Dafür ist es notwendig, Ihre Pupille weit zu stellen. Im Anschluss werden Sie für ein paar Stunden unscharf sehen, so dass Sie nicht selbst mit Ihrem Auto nach Hause fahren können. Falls bei dieser Routine-Untersuchung Veränderungen festgestellt werden, die genauer abgeklärt oder behandelt werden müssen, übernimmt Ihre Kasse die für Maßnahmen des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen entstehenden Kosten.

Behalten Sie Ihre Augen im Blick!

Da jeder Vierte der über 65-Jährigen von verschiedenen Stadien der AMD betroffen ist, empfiehlt der Berufsverband der Augenärzte (BVA), ab dem 60. Lebensjahr eine Früherkennungsuntersuchung im Rhythmus von zwei Jahren durchzuführen. Netzhaut-Veränderungen können so sehr viel früher erkannt werden, was sich positiv auf die Erhaltung Ihrer Sehfähigkeit auswirkt.

Zusammen mit der Untersuchung des Augenhintergrundes kann auch eine Früherkennungsuntersuchung zum Grünen Star (Glaukom) erfolgen. Dazu ist neben der Beurteilung des Sehnerven und der Sehnervenfasern zusätzlich eine Augeninnendruckmessung erforderlich.

Ihre Fragen zu diesen wichtigen Vorsorgeuntersuchungen beantworten wir gerne. Sprechen Sie uns an!


Amblyopiefrüherkennung

die Augen Ihrer Kinder sind unser Anliegen. Statistisch gesehen findet sich bei jedem 20. Kind eine einseitige Sehschwäche, die zunächst durch eine Brille nicht korrigiert werden kann, also gar nicht so selten. Bei frühzeitiger Entdeckung im Kindesalter können weit über 90 % dieser Sehschwächen erfolgreich behandelt werden, so dass diese Kinder später im Erwachsenenalter auf beiden Augen eine normale Sehschärfe haben. Des Weiteren kann der Augenarzt bei einer Vorsorgeuntersuchung organische Fehler des kindlichen Auges, wie z.B. angeborener grauer Star rechtzeitig erkennen und eine Behandlung einleiten. Deswegen empfehlen Augen- und Kinderärzte eine augenärztliche Untersuchung nach Dringlichkeit gestaffelt:

• sofort
bei sichtbaren Auffälligkeiten der Augen, wie z.B. Augenzittern, Hornhauttrübungen, grau-weißlichen Pupillen, großen lichtscheuen Augen oder bei Lidveränderungen, hier besonders Hängelidern, die die Pupille verdecken, oder falls Sie sich nicht sicher sind.

• mit 6 bis 12 Monaten
bei erhöhtem Risiko für Schielen oder für Fehlsichtigkeiten (optische Brechungsfehler) oder für erbliche Augenerkrankungen. Das liegt z.B. vor bei Frühgeburten, Kindern mit Entwicklungsrückstand, Geschwistern oder Kindern von Schielern und stark Fehlsichtigen (besonders Übersichtigen), sowie bei Kindern aus Familien mit bekannten erblichen Augenerkrankungen.

• mit 31 bis 42 Monaten
Alle übrigen, auch unverdächtigen Kinder zur frühzeitigen Entdeckung eines kleinwinkligen Schielens oder von optischen Brechungsfehlern.

Ihr Kind hat derzeit keine Sehschwäche

Der Kinderarzt hatte jetzt bei einer Vorsorgeuntersuchung den Verdacht, dass etwas nicht stimmt mit den Augen Ihres Kindes oder Ihnen selbst war etwas aufgefallen. Zum Glück hat die heutige Untersuchung diesen Verdacht nicht bestätigt. Ihr Kind hat auf beiden Augen eine altersgerechte Sehschärfe und schielt nicht. Diese Untersuchung erfasst aber nur 80 bis 85% der Risiken für die weitere Sehschärfeentwicklung.
Sollte der Kinderarzt oder Sie keine Auffälligkeiten festgestellt haben, so empfehlen wir eine vorsorgliche Untersuchung der Augen Ihres Kindes , da verdeckte Risiken für eine Sehschwäche und Krankheiten dadurch rechtzeitig erkannt werden können und einer Behandlung zugeführt werden können.

Welche Risiken für eine Sehschwäche bestehen dennoch?

Kinder können kurzfristig über die Naheinstellmuskeln sehr große Fehlsichtigkeiten ausgleichen und dann beim Sehtest unauffällig sein. Eine höhere Übersichtigkeit oder verdeckte Organfehler können bei enger Pupille unentdeckt bleiben. Dies sind Risikofaktoren, die längerfristig zu Anstrengungssehbeschwerden und auch zu dauerhafter Sehschwäche führen können. Wir empfehlen Ihnen deswegen noch eine Untersuchung auf verdeckte Organfehler und Sehschwächerisiken, bei der die Naheinstellmuskeln vorrübergehend außer Kraft gesetzt werden (Zykloplegie). Erst damit können die restlichen Risiken mit größtmöglicher Sicherheit ausgeschlossen werden.

Verschaffen Sie sich Sicherheit, dass mit den Augen Ihres Kindes alles in Ordnung ist. Verhindern Sie eine lebenslange Sehschwäche.

Wer trägt die Kosten?

Im Gegensatz zu den Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt, gehört die Vorsorgeuntersuchung der Augen Ihres Kindes beim Augenarzt nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen, wenn wie bei der heutigen Untersuchung kein Befund oder Symptom auf diese Krankheit hinweist. Als Eltern bezahlen Sie dafür privat ein maßvolles Honorar an den Augenarzt, falls Sie diese Untersuchung für Ihr Kind wünschen.
Wir beraten Sie auch gerne darüber, in welchen Fällen die gesetzliche Krankenkasse für die Untersuchungskosten aufkommt.

Ergeben die Vorsorge-Untersuchungen einen krankhaften Befund, werden alle weiteren Untersuchungen und die Behandlung von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Haben Sie weitere Fragen? Wir beantworten sie gern.


Schielbehandlung

Konservative Behandlung durch Orthoptistin, Kassenleistung.


Neodym-YAG-Laser

Der Neodym-YAG-Laser ist ein Festkörperlaser, der als aktives Medium ein Neodym-aktiviertes YAG-Kristall verwendet. (YAG = Yttrium-Aluminium-Granat)

Zur Anwendung kommt dieser Laser in der Industrie zum Bearbeiten von Metallen, Glas und Kunststoffen, sowie in der Medizin zur Behandlung von Hämangiomen, Metastasen und Wucherungen der Nasennebenhöhlen.
In der Augenheilkunde findet dieser Laser seinen Einsatz bei der Perforation der Regenbogenhaut (Glaukom) und in der Behandlung des Nachstares.

Der Nachstar ist die Bezeichnung für die getrübte hintere Linsenkapsel nach einer Katarakt-Operation. Er tritt bei ca. 50% aller operierten Augen bis zum 5. postoperativen Jahr auf. Die Behandlung erfolgt stets ambulant.

YAG-Laser bei Wikipedia


Akupunktur bei Augenerkrankungen

Wichtige Indikationen in der Augenheilkunde sind: Hornhauttrübung, chronische Entzündungen, Glaukom, Gefäßverschlüsse, Netzhauterkrankungen, endokrine Augenveränderungen. Weitere Informationen finden sie im Kapitel Akupunktur unter Allgemeine Leistungen.


Bioresonanztherapie

Indikationen sind:

  • Augenschmerz
  • Entzündungen
  • Grüner Star (Glaukom)
  • Netzhauterkrankungen
  • allergische Symptome

Diese Methode arbeitet auf biophysikalischer Ebene und nutzt die Informationen des elektromagnetischen Feldes eines Körpers, indem sie die krankmachenden Frequenzmuster der Zellkommunikation in therapeutisch wirksame Muster umwandelt. Diese Therapie ist schmerz– und nebenwirkungsfrei, dauert durchschnittlich 20 Minuten und braucht für erste Erfolge nur ca. 5 –6 Wiederholungen.

Weiterführende Informationen unter: www.bicom-optima.de.


Biomechanische Stimulation

Die Anwendung dieses Verfahrens wird insbesondere bei beginnender Alterssichtigkeit, Kurzsichtigkeit bei Kindern und Heranwachsenden, Gesichtslähmungen und beginnenden Lidfehlstellungen sowie bei Beschwerden durch Computerarbeit empfohlen. Die Erfolge bei regelmäßiger Anwendung sind sehr gut. Genutzt wird hierbei die permanente Schwingungstätigkeit sämtlicher Gewebsstrukturen – vom Muskel bis zum Nerven – die über Verabreichung mechanisch erzeugter Frequenzen angeregt wird. Der Vorteil diese Methode liegt in der schmerzfreien und kurzen Applikation der Schwingungen und der vielfältigen positiven Wirkungen.

Weiterführende Informationen: www.bms-netz.de und www.bestvibe.de


Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Manfred von Ardenne (SMT)

Sauerstoffmangel lässt das Gefäßendothel, also die innerste Schicht der Blutgefäße, anschwellen und verschlechtert somit über diese Verengung den Blutdurchfluss und die Aufnahme von Sauerstoff in das Gewebe. SMT kehrt diesen Vorgang wieder um! Das erklärt auch die Wirkung dieser Therapie in allen Organbereichen. Die Therapie beinhaltet 3 Schritte: Anreichern des Organismus mit entsprechenden Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, Inhalation von Sauerstoff-Luft-Gemisch und Bewegungsübungen.

Indikationsgebiete sind z.B. Erkrankungen des Sehnerven, Makulaveränderungen, Netzhauterkrankungen, ...


Phytotherapie bei Augenerkrankungen

= Pflanzenheilkunde: beinhaltet das Behandeln bzw. Vorbeugen von Erkrankungen mit Hilfe von Pflanzen oder Pflanzenteilen in unterschiedlichen Darreichungen (Pulver ,Teedrogen ,Tinkturen) einzeln oder als Gemisch. Das Nebenwirkungsspektrum dieser Therapieform ist deutlich geringer als bei Verabreichung von synthetischen Arzneimitteln. Doch auch hier gilt die Aussage von Paracelsus, dass kein Ding ohne Gift ist und allein die Dosis zählt. In der Augenheilkunde kommen vor allem Umschläge, Kompressen und Aufgüsse zur Anwendung.


LLL-Therapie (Low Level Laser Therapie)

Wir verstehen darunter den Einsatz eines Niedrigenergielasers für die direkte Photostimulation der Netzhaut. Dadurch wird der gestörte Zellstoffwechsel aktiviert. Mitochondrien nehmen in diesem Prozess eine zentrale Stellung ein. Therapeutische Effekte werden sowohl bei Makulaerkrankungen als auch bei Veränderungen der Papille erzielt.


Bemer-Therapie

Gerade im Bereich der Augen haben wir eine unvorstellbare Zahl kleiner und kleinster Blutgefäße, die gut funktionieren und versorgt werden müssen, um unser Sehvermögen möglichst optimal zu erhalten. Normale Alterungsprozesse, aber auch eine Vielzahl von schädlichen Umwelt- und sonstigen Einflüssen, Fehler in der Ernährung und im Verhalten sowie Erkrankungen wirken sich negativ aus.

Genau hier wirkt die Physikalische Gefäßtherapie BEMER in hervorragender und klinisch nachgewiesener Weise, indem sie die Fließeigenschaften in den Gefäßen (Blutgefäße, Lymphgefäße) verbessert und damit alle Versorgungsprozesse (Sauerstoff, Nährstoffe etc.) und Entsorgungsprozesse (Kohlendioxid, schädliche Stoffwechselprodukte etc.) erheblich steigert.

Mit diesen grundlegenden Vorgängen wirkt die Physikalische Gefäßtherapie BEMER weit über den Bereich der Augenheilkunde hinaus und erreicht generell „akute und chronische Schmerzen, chronische Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen, chronische Wundheilungsstörungen, Durchblutungsstörungen, Verschlusskrankheiten, chronische Müdigkeit u.a.“ (Wirksamkeitszertifizierung der Europäischen Union von 2014).

Besonders sinnvoll und therapeutisch erfolgreich ist vor allem die Anwendung als einfach durchzuführende und preiswerte Heimtherapie.